Die Stadtzeitung

Sehr geehrte Badenerinnen, sehr geehrte Badener!
Investitionen in die Zukunft sind wichtig! Dadurch wird die Wirtschaft belebt, werden Arbeitsplätze gesichert oder sogar neu geschaffen und bleibt unsere hohe Lebensqualität erhalten. Durch eine umfassende Aufgabenkritik und die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen vor allem im Verwaltungsbereich ist es uns gelungen, Geld zu sparen, das nun in wichtige Projekte investiert werden kann: So wird etwa im Sommer 2012 das Großprojekt „Generalsanierung Pfarrschule“ fertiggestellt. Eine Attraktivierung des Rosariums in 2 Etappen (€ 1,2 Mio), die Sanierungen der Brücken sowie der Brücke bei der ehemaligen Oetker und die Realisierung weiterer Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwechat (€ 600.000,-) sind geplant. Ebenfalls umgesetzt werden 2012 die ersten Projekte unserer aktiv angestrebten Betriebsansiedelungs-Offensive. Auch das Land NÖ investiert kräftig in unsere Stadt. Mit der Errichtung des neuen Pflegeheims (€ 32,8 Mio) sowie des Thermenklinikums neu (€ 168 Mio) werden die Voraussetzungen geschaffen, um moderne Pflege bzw. medizinische Versorgung auf Top-Niveau zu garantieren. Auch die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft hat erheblich in den Standort Baden investiert (€ 26 Mio) und 2010 den Neubau des Klinikums Malcherhof gestartet – die Fertigstellung dieses top-modernen Rehabilitationszentrums ist für Herbst 2012 geplant. Auch der Bund, der ab 2013 mit dem Generalumbau der Polytechnischen Hochschule startet, investiert - damit wird die Schulstadt Baden zur Universitätsstadt! Besonders erfreulich sind aber auch private Initiativen, die zeigen, dass man in Baden gerne investiert. So wird etwa der ehemalige Schandfleck „Afrika Bar“ derzeit von privater Hand von Grund auf saniert. Das sind nur einige Highlights, die beweisen, dass Baden attraktiv ist. Wir können trotz enormer Herausforderungen mit berechtigtem Optimismus in das Jahr 2012 gehen.
Herzlichst Ihr Kurt Staska,
Bürgermeister
Liebe Badenerinnen und Badener,
Baden hat Ende des Vorjahres mit der Errichtung von zwei Elektro-Tankstellen den ersten Gang in Richtung Elektro-Mobilität eingelegt. Heute darf ich Ihnen mitteilen, dass Baden als Partnerin im größten Projekt Österreichs für Elektromobilität des Klimaund Energiefonds des Bundes schnell auf höhere Gänge schalten kann. Die Förderungen ermöglichen uns, dass Sie sich mit der neuen Generation der Fortbewegung vertraut machen können. Das zweite große vom Bund geförderte Projekt ist die „Badener Energiekur“, wo wir in die Umsetzungsphase starten - mehr über diese zwei wichtigen Schritte für die Zukunft Badens und für Ihre Lebensqualität im Blattinneren. Während die Stadt Chancen nützt und keine Zeit untätig verstreichen lassen möchte, bis der letzte Tropfen Öl verbraucht wird, drohen der Republik hohe Strafzahlungen für klimapolitische Versäumnisse. Österreich hat sich für eine Reduktion der Treibhausgas-Emission um 13 % bis 2012 verpflichtet. Das vernichtende Ergebnis eines Plus von 9 % wird Millionen an Steuergeld kosten. Eine vertane Chance! Wir wissen, dass die steigenden Energiepreise kaum einen Bereich Ihres Lebens vor Verteuerung schonen werden. Das ist die Triebfeder für die Stadtpolitik. Dass Renditen für Sie und nachhaltige Projekte in der Stadt kein Widerspruch sind, erfahren Sie bei der Veranstaltung am 22. Februar, zu der ich Sie herzlich einladen möchte: Bauen wir gemeinsam ein Sonnenkraftwerk – Ihre Beteiligung rechnet und lohnt sich!
Ihre Helga Krismer,
Vizebürgermeisterin
Ausgabe 01/12 (PDF / 2,30 MB)
Informationen der Stadtgemeinde Baden.
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